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Alarmierung - Wie wird die Feuerwehr eigentlich alarmiert?


Bis vor einigen Jahren wurde die Feuerwehr über örtliche Sirenen alarmiert. Jeder Feuerwehrmann musste bei einem Alarm schnellstens ins Gerätehaus eilen. Heute wird die Feuerwehr kaum noch über Sirene alarmiert, hier war der Nachteil, dass die Schaulustigen an der Einsatzstelle meist in der Überzahl waren und die Arbeit der Feuerwehr zu stark behinderten. Wenn ein Feuerwehrmann außerhalb der Hörweite der Sirene war, bekam er von diesem Einsatz auch meistens nichts mit.

So setzt man heute auf die stille Alarmierung. Viele Feuerwehrangehörige sind mit Funkmeldeempfänger ausgestattet und sind hiermit 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr, solange sie innerhalb des Kreisgebietes sind, für den Schutz der Bürger und Bürgerinnen da.

Ausgelöst werden diese Funkmeldeempfänger durch die Leitstelle Wetterau, die auch den Notfallanruf auf der 112 oder 19222 entgegen nimmt. Auf Grund von Alarmplänen, welche auf dem PC der Leitstelle gespeichert sind, werden je nach der gemeldeten Lage verschiedene Einheiten über Funkmeldeempfänger oder in Großschadenslagen zu dem Funkmeldeempfänger auch noch über Sirene alarmiert.