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Neuigkeiten

Geschichte der Jugendfeuerwehr


Der damalige Kommandant Karl Schneider erwähnte in seinem Jahresbericht für das Jahr 1968 die "jungen Feuerwehrmänner".

Laut mündlicher Überlieferung handelte es sich um junge Leute, die für die Feuerwehrsache geworben wurden, aber noch keinen Dienst auf Grund ihres Alters als aktive Feuerwehrleute machen konnten. Sie wurden von Adolf Dietz betreut und unterwiesen:

Nach Rücksprache mit dem amtierenden Kreisjugendfeuerwehrwart Bernd Reiter liegt eine Meldung über die Gründung einer Jugendfeuerwehr in Ossenheim vom 4. September 1969 vor.

Zu den Gründungsmitgliedern der Jugendfeuerwehr It. einer Aufzeichnung vom 19. April 1970 müssen genannt werden:
- Ackermann, Norbert
- Haas, Horst
- Heller, Norbert
- Jazbinski, Jürgen
- Kahabka, Friedel
- Kahabka, Hubert
- Mogk, Dietmar
- Petri, Frank
- Phölmann, Jochen
- Rüllig, Horst
- Ruppert, Siegfried
- Schwedler, Horst -Joachim

Zu diesem Zeitpunkt wurde die Jugendfeuerwehr von Norbert Heller betreut und geleitet.

Er versuchte mit den vorhandenen technischen Geräten und den damaligen Möglichkeiten den Jungen den Brandschutzgedanken näher zu bringen. Die erste Zeit waren es fast ausschließlich Übungen mit leichtem Gerät. Nachdem auf Aufforderung einer nochmaligen Meldung der Jugendfeuerwehr an den damaligen Schriftführer Hans Peter Dörr in Karben man erste Richtlinien über die Vorschläge zur Ausbildung einer Jugendfeuerwehr bekam, wurde Sport, Spiel, Basteln und Werken sowie Gemeinschaftskunde in den Dienstplan mit einbezogen. Dies führte dazu, dass ein Mitgliederzuwachs zu verzeichnen war. Die jungen Kameraden interessierten sich aber, wie könnte es auch anders sein, mehr für die Technik, die in der Feuerwehr angeboten wurde.

Eine kurze Zwangspause trat in der Jugendarbeit dadurch ein, als der Jugendwart Norbert Heller seinen Wehrdienst leisten musste.

Die Kameraden Gerhard Keller, Manfred Hermann, Reinhard Schuldt und Albrecht Pöhlmann übernahmen allein oder gemeinsam die Betreuung der Jugendfeuerwehr in dieser Zeit. Aus dieser Zeit liegen keine Aufzeichnungen über Mitgliederzahlen und Namen vor. Auch wird in den Jahresberichten über die Jugendfeuerwehr wenig berichtet. Norbert Heller gab in der Jahreshauptversammlung am 16. Januar 1973 einen Bericht über die Arbeit der Jugendfeuerwehr, deren Angehörige auch erstmals an einer Jahreshauptversammlung teilnahmen.

Aus seinem Bericht war zu entnehmen, dass die Ausbildungsveranstaltungen regelmäßig besucht werden und bat um Unterstützung von weiteren Kameraden der Einsatzabteilung für die Jugendfeuerwehr. Diese wurde ihm auch zugesagt. Ab 1974 wurde ein Plan umgesetzt, nachdem alle zwei Wochen eine Übung oder eine theoretische Unterweisung stattfand.

Besonders darf festgestellt werden, dass fast alle Mitglieder der Jugendfeuerwehr an einem Lehrgang des “Bundesverbandes für den Selbstschutz”, der sich über elf Doppelstunden erstreckte, teilnahmen.

Im Jahre 1975 übernahm Horst Joachim Schwedler die Führung der Jugendfeuerwehr. 38 Ausbildungsveranstaltungen in 1975 beweisen, dass die Jugendfeuerwehr sehr aktiv war. So wird auch von einem dreitägigen Campingaufenthalt berichtet. Stolz konnte man darüber sein , dass sechs Jugendfeuerwehrleute in die Einsatzabteilung übernommen wurden. Für das Jahr 1976 berichtete Horst J. Schwedler von 21 Ausbildungen. Zur Pflege der Kameradschaft wurde ein Grillabend, ein Spanferkelessen, ein Kegelabend und ein Besuch des Schwimmbades angeboten. Auf ein Zeltlager und eine besondere Weihnachtsfeier wurde zu Gunsten eines Aufenthaltes im Jugendheim “Hubertus” Anfang des Jahres 1977 verzichtet. Vom 3. -7. Januar 1977 verbrachten dort 11 Jugendliche ihre Freizeit. An einem Zeltlager in der Zeit vom 26. -28. August 1977 in Grünberg nahmen 14 Teilnehmer teil.

Im Jahresbericht von 1977 wurde zum ersten Mal die “Christbaumsammelaktion” genannt, die auch heute noch durchgeführt wird.

In der Jahreshauptversammlung der Feuerwehren der Stadt Friedberg (Hessen) am 3. April 1978 in der Mehrzweckhalle Ossenheim wurde Horst J. Schwedler zum stellv. Stadtjugendfeuerwehrwart gewählt. Neben den regelmäßigen Ausbildungsveranstaltungen im Jahre 1979 muss das Sportturnier der Jugendfeuerwehren der Stadt Friedberg (Hessen), wo der erste Platz erreicht wurde und ein Ausflug zum Bahn- und Postmuseum in Nürnberg genannt werden.

Nachdem in der Zwischenzeit Horst J. Schwedler zum Wehrführer gewählt wurde, übernahm Erich Wagner die Aufgaben eines Jugendwartes.

Am 22. Januar 1981 wurde innerhalb der Jugendfeuerwehr eine Mädchengruppe gegründet. Im Laufe des Jahres wuchs diese Gruppe auf 16 Mitglieder an.
Die Betreuung dieser Gruppe übernahmen Elke Schuchard, Sigrid Hanisch und Pia Graf.

Auch hier sollen die Namen dieser jungen Damen genannt werden!
- Backöfer, Claudia
- Brzosko, Christel
- Haas, Christine
- Hofmann, Beate
- Kahabka, Silke
- Kessler, Hannelore
- Kiesling, Sabine
- Küffner, Uta
- Ruppert, Ulla
- Schilling,Sabine
- Schmidt, Monika
- Schneider, Dunja
- Starke, Angelika
- Starke, Michaela
- Starke, Regina
- Vultee, Petra

Diese Gruppe bestand bis zum September 1984. Nachdem fünf Damen in die Einsatzabteilung übernommen wurden, war das Interesse der jüngeren Mädchen immer weniger geworden, so das es zur Auflösung kam.

Die Aktivitäten der Jugendfeuerwehr erhielt in der Zukunft einen weiteren Aufschwung dadurch, das die Zusammenarbeit auf Stadtebene verbessert wurde. Sport Turniere, gemeinsame Zeltlager, gemeinsame Ausflüge, ein “Seifenkistenrennen” in Ockstadt förderten dies.

In der Zwischenzeit hatten Erich Wagner und Heike Hofmann die Leitung der Jugendfeuerwehr als Jugendwart und Jugendgruppenleiter übernommen.

Die Mitgliederzahl der Jugendfeuerwehr kann man bis zum heutigen Tag, unter Berücksichtigung der Jahrgangsstärke, als gleichbleibend bezeichnen.

Erfreulich ist, dass ein großer Anteil der heutigen Einsatzabteilung früher Mitglieder der Jugendfeuerwehr waren. Von 1991 bis 2006 wurde die Jugendfeuerwehr von Udo Tschäpe geleitet. Von 2006 bis 2011 stand Sascha Hanisch im Amt des Jugendwartes. Seit 2011 ist Christian Amrhein der Zuständige Jugendwart.